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Die Oktave ist sozusagen das Ur-Intervall in jeder Musikkultur weltweit. Im Oktavton endet jede Tonskala und beginnt auch gleichzeitig wieder von Neuem auf einer höheren Ebene. Selbst ein Kind ist in der Lage ganz genau eine Oktave zu treffen: es
singt zusammen mit einem Erwachsenen eine Melodie ganz intuitiv eine oder zwei Oktaven höher. Der Oktavton ist praktisch der gleiche wie der Grundton, nur auf einer anderen Energieebene. Er hat deshalb, ebenso wie alle anderen Oktaven über oder unter dem Grundton, den gleichen Notennamen. Beim Klavier gibt es z.B. sieben mal den Ton C: vom C bis zum c''''. Oktaven sind sehr einfach proportioniert: Eine Oktave schwingt
genau doppelt so schnell, eine Unteroktave genau halb so schnell wie der Grundton. | ||
Oktavieren wir noch weiter über den Hörbereich hinaus, so kommen wir irgendwann in den Bereich der für uns sichtbaren Lichtschwingungen. Dieser Bereich umfasst im Gegensatz zum Hörbereich, der sich über viele Oktaven erstreckt, nur eine Oktave: vom Infrarot bis zum
Ultraviolett. Zwischen diesen beiden Eckpunkten liegt das sichtbare Lichtspektrum, was wir z.B. besonders eindrucksvoll im Regenbogen erkennen können. Alle Planeten lassen sich also auch einer Farbe zuordnen. Folgende Instrumente sind bei uns in Planetentönen gestimmt erhältlich: Die Planetentöne im Überblick: |
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